Dr Anne Enssle, Kinder- und Jugendzahnärztin, Funktionskieferorthopädie (Slavicek/Sato-Konzept)

 

2008                                 Abitur an der Torhorstschule Oranienburg
2009 -2012                     Vorklinischen Studium an der FAU Erlangen
2012 - 2014                     Klinisches Studium an der FAU Erlangen
2014                                  Zahnärztliche Prüfung an der FAU Erlangen
2015                                  angestellte  Zahnärztin Enssle & Enssle
2017                                  Promotion an der FAU Erlangen

 

 

Eine Auswahl meiner aktuellsten Fortbildungen:

7/2016 bis 7/2018       Continuum Prof. Sato Vienna School of interdisciplinary Dentistry Orthodontic Treatment

10/2015 bis 4/2016     Curriculum interdisziplinäre Zahnmedizin in Wien Prof. R. Slavicek

1/2015 bis 2/2016       Invisalign Member

4/2015 bis 9/2016       Curriculum rekonstruktive Zahnmedizin Dr. Diether Reusch

2/2014 bis 1/2015       Endo Excellence Kursreihe MTC Aalen bei Prof. Josef Diemer

 

 

 

Funktionskieferorthopädie mit Overlaytechnik (Frühbehandlung)

Bei der Funktionskieferorthopädie (FKO) handelt es sich um ein kieferorthopädisches Behandlungskonzept,
welches das Ziel verfolgt, durch den Einsatz von Aufbauten auf den Milchzähnen (Overlays) in der richtigen
Bisssituation die Weich- und Hartgewebe des Kausystems funktionell so zu reizen, dass sie sich in ihren
muskulären Funktionsmustern umstellen und mit Anpassung und Wachstum darauf reagieren. Dabei
müssen die Eltern nicht darauf achten, ob die lockere Zahnspange regelmäßig getragen wird, da die
Overlays fest auf die Milchzähne geklebt werden.

 

Der theoretische Ansatz besteht darin, das craniomandibuläre System (CMS; stomatognathes System) als
eine funktionelle Einheit von Hartgeweben wie den Schädel-, Halswirbelsäulen-  und Kieferknochen und
den daran ansetzenden Weichgeweben wie Schulter-, Lippen-, Wangen- und Zungenmuskulatur zu sehen.
Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen aufgrund einer falschen Bisslage können so möglicherweise
therapiert werden. Ich verfolge die Lehre der Wiener Privatuniversität nach Prof. Dr. Rudolf Slavicek.

 

 

Das Sato-Konzept (Erwachsenenbehandlung)

Die Multiloop Edgewise Archwire (MEAW- Technik) wurde von Prof. Young H. Kim aus Korea bereits
vor rund 30 Jahren entwickelt. Diese spezielle Philosophie zur Behandlung mit festsitzenden Zahnspangen
unter dem Einsatz spezieller Bögen mit zahlreichen Schlaufen wurde später durch den international
geachteten japanischen Kieferorthopäden Prof. Dr. Sadao Sato aus Japan weiter verbreitet und propagiert.

 

Warum ist dieses Design wichtig?

Der Vorteil dieses Designs ist die Drahtverlängerung zwischen den Zähnen. Drahtverlängerung heißt
Kraftreduktion, was für die Biologie des Knochens wichtig ist. Die Schlaufen zwischen den Zähnen
lassen jeden Zahn wie einen Einzelzahn bewegen.

Er kann nach allen Richtungen dirigiert werden. Mit diesem Draht kann man die Zähne nach hinten
aufrichten und gewinnt so genügend Platz, um auch einen frontalen Engstand aufzulösen.
Deshalb können wir auf die Prämolarenextraktion verzichten.

Mit Stufenbiegungen kann man den Biss heben oder senken. Viele Fälle, die bisher
kombiniert kieferorthopädisch und kieferchirurgisch gelöst wurden, könne so ohne
invasive Umstellungsosteotomien ideal behandelt werden.

 

Bei schwierigen Behandlungen greifen wir gerne auf unsere Erfahrung im Umgang mit
"Zauberluft" und "Zaubersaft" (siehe hierzu Lachgasbehandlung und Vollnarkose) zurück:
So kann sich Ihr Kind während der Behandlung ganz beruhigt entspannen :-)

 

 

Ich freue mich täglich über gesundes Kinderlächeln vor, während und nach dem Zahnarztbesuch bei KU64!

 

Gerne unterhalte ich mich mit Ihnen auch auf Englisch. Außerdem spreche ich auch etwas Französisch und Russisch.

 

 

 

Dr Anne Enssle Kinder und Jugendzahnaerztin Funktionskieferorthopaedie Slaviceksato Konzept

Hotline
030 - 864 73 20

MO-FR 8-20 Uhr
SA 9-19 Uhr
SO 10-18 Uhr

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