Zahnimplantat Haltbarkeit und Material

Einfach gesagt erfüllt ein Zahnimplantat die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel und kann dadurch als besonders haltbarer Träger von Zahnersatz, wie einer Brücke oder Krone, genutzt werden. Seit den 1980er Jahren wird als gängiges Material für Zahnimplantate Titan benutzt.

Implantat-Material: Verträgliche und langlebige Titanimplantate

Bevor Implantate aus Titan Gang und Gebe waren, wurden bis in die 1980er Jahre häufig Keramikimplantate benutzt. Diese zeichneten sich zwar durch eine gute Verträglichkeit und zügiges Einwachsen aus, die Materialbeschaffenheiten von Keramik sorgten aber auch dafür, dass das Implantat häufig sehr schnell brüchig wurde. Diese kurze Lebensdauer von Keramik-Implantaten hat dafür gesorgt, dass sich Zahnimplantate aus dem Material Titan seit Jahren als die beliebtesten und zuverlässigsten Implantate halten.
 
Zahnimplantate bestehen aus Reintitan, welches im Gegensatz zu den Titanlegierungen, die häufig in der Orthopädie eingesetzt werden, keine Allergien oder Fremdkörperreaktionen auslöst. Titan-Implantate sind außerdem gewebefreundlich (“biokompatibel”) und verankern sich durch die leicht raue, natürliche Oberfläche wie ein Teil des Körpers fest im Kieferknochen.

Zahnimplantat-Haltbarkeit: Dauerhaft sorgenfrei mit einem Titan-Implantat

Mit einer Einheilquote von über 95% stellt die Implantologie von Titan-Zahnimplantaten eine der zuverlässigsten zahnmedizinischen Eingriffe überhaupt dar.
 
Studien der letzten 20 Jahre belegen außerdem, dass nach der erfolgreichen Implantation und Einheilungsphase rund 90% aller Implantate auch 10 Jahre später noch komplett funktionstüchtig sind. Einzelkronen und herkömmliche Brücken haben im Gegensatz dazu nur eine 70-80% Chance 10 Jahre nach der Einheilung noch komplett intakt zu sein. Ein Zahnimplantat aus Titan stellt daher eine lohnenswerte Investition dar, die Ihnen mit der richtigen Pflege ein Leben lang erhalten bleibt.

Faktoren für die Haltbarkeit von Zahnimplantaten

Wie lange ein Zahnimplantat hält hängt neben der Erfahrung des Implantologen auch von der Beschaffenheit des Kieferknochens ab. Es muss beim Patienten eine gute Knochenqualität und ausreichende Knochenmenge vorhanden sein, damit das jeweilige Zahnimplantat genug Platz hat und somit auch belastbarer ist. Sollte nicht genug Knochenmenge beim Patienten vorhanden sein kann u.a. ein so genannter Sinus-Lift Abhilfe schaffen, eine Operationsmethode bei der der Boden der Kieferhöhle verdickt wird.
 
Nach einer erfolgreichen Implantation und Einheilungsphase des Implantats, wird das Zahnimplantat wie eine natürliche Zahnwurzel von einem Ring aus Zahnfleisch umgeben, was ein Risiko von späteren Infektionen minimiert. Um diesen Zustand langfristig zu erhalten muss selbstverständlich auf eine ausreichende Mundhygiene geachtet werden.
 
Jede Entzündung des Zahnfleisches durch Plaque, Zahnstein oder bakteriellen Belag kann zu einer Infektion führen, die im schlimmsten Fall bis zum Knochen, in dem das Implantat verankert ist, vordringen kann. Neben der alltäglichen Zahnpflege empfehlen wir Ihnen daher 2-3 mal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung bzw. Prophylaxe von einem unserer Spezialisten durchzuführen zu lassen.
 
Auch andere Faktoren wie das Rauchen, Diabetes, Bestrahlung im Laufe einer Chemotherapie oder die Einnahme von Medikamenten, die den Knochenstoffwechsel stören, können sich auf die Langlebigkeit Ihres Implantats auswirken.

Ihre Zahnimplantat-Haltbarkeit und Implantat-Material Beratung bei KU64

Für weitere Fragen zum Thema Zahnimplantat-Haltbarkeit und Implantat-Material beraten unsere Spezialisten Sie gerne.
 
Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +49308647320, schicken Sie uns eine Email oder vereinbaren Sie direkt einen Termin mit unserem Implantologie-Spezialisten Pablo Gonzales für ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch. 

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