Sinuslift und Knochenaufbau für ein Implantat

Für den erfolgreichen, langlebigen Einsatz von Implantaten muss ein gutes Knochenangebot vorhanden sein. Grundsätzlich gilt: Je stärker der Knochen, desto besser der Halt für das Implantat. Erfüllt der Knochen jedoch nicht die nötigen Anforderungen kann vor der eigentlichen Implantation durch diverse Verfahren des Knochenaufbaus wie z.B. einem Sinuslift die Qualität des Kieferknochen bzw. der Kieferhöhle verbessert werden. Aufwand und Kosten für einzelne Verfahren unterscheiden sich dabei teilweise drastisch.
 
Knochenabbau entsteht beim Kieferknochen in der Regel auf Grund von Paradontitis, Zahnverlust oder durch den hohen Kaudruck auf den Sinusboden durch eine Zahnprothese. Auch Aspekte wie genetische Faktoren, Allgemeinerkrankungen, Medikamenteinnahme, Alter und z.B. das Rauchen wirken auf das Ausmaß des Abbaus ein.

Knochenaufbau für ein Implantat: Vorraussetzungen

Vorraussetzungen für den optimalen Halt von Implantaten ist zum einen die ausreichende Knochenhöhe sowie je nach Implantat eine ausreichende Knochenbreite des Kieferknochens. Die Rekonstruktion der Knochenbreite ist dabei weniger problematisch als eine Erhöhung der Knochenhöhe.
 
Im Unterkiefer ist in der Regel grundsätzlich eine höhere Dichte und Knochenqualität als beim Oberkiefer gegeben, was den Implantationserfolg erhöht. Im Oberkiefer ist jedoch durch die ausgewölbte Kieferhöhle oft nicht genug eigener Knochen vorhanden um darin ein Zahnimplantat sicher zu verankern. In diesem Fall kann ein sogenannter Sinuslift Abhilfe schaffen.

Externer Sinuslift & Interner Sinuslift

Als Sinuslift wird allgemein die operative Verdickung oder Anhebung des Kieferhöhlenbodens bezeichnet, unterschieden wird dabei zwischen einem externen oder internen Sinuslift. Ein Sinuslift kann nur am Oberkiefer durchgeführt werden, wobei dabei auf operative Weise eigener Knochen oder Knochenersatzmaterial unterhalb der Kieferhöhle eingebracht wird. Somit wird eine größere Knochenhöhe erzielt, die nun, nach einer Einheilungsphase von ca. 4 Monaten, ausreichenden Halt für ein Zahnimplantat bietet.
 
Der externe und interne Sinuslift unterscheiden sich dadurch, dass der externe Sinuslift das aufwendigere Vorgehen darstellt, da dieser nur eingesetzt wird wenn die vorhandene Knochenhöhe sehr gering ist und mehrere Millimeter an Knochenhöhe gewonnen werden müssen. Dazu muss mit größter Präzision und Vorsicht die Kieferhöhlenwand freigelegt werden, um dann das Knochenmaterial in den Hohlraum zwischen Schleimhaut und Knochen einzubringen.
 
Ein interner Sinuslift stellt eine minimalinvasive Operation dar, bei der der Zugang zum Kieferhöhlenboden durch den Bohrkanal des späteren Implantats erfolgt. Vorteil dabei ist, dass kein zweiter Operationsbereich geöffnet werden muss. Auch dieses Verfahren erfordert jedoch Geduld und hohe Präzision, vor allem, da die Sicht durch das Bohrloch mitunter sehr eingeschränkt ist.

Beratung zum Thema “Sinuslift & Knochenaufbau für Implantate” bei KU64

Um zu klären ob bei Ihnen vor der Implantatbehandlung ein Knochenaufbau z.B. mittels eines Sinuslifts nötig ist beraten unsere Kiefer- und Implantologieexperten Sie gerne.
 
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