Retentionsmaßnahmen und Retentionsspangen für langanhaltend schöne und gerade Zähne

Nach Ende der aktiven Behandlung beginnt die Zeit der Stabilisierung der erreichten Zahnbewegung.

 

Diese Tatsache zu berücksichtigen und die erforderlichen Schlüsse zu ziehen, ist das Gebot jeder am langfristigen Erfolgsorientierten kieferorthopädischen Bemühung. Daher halten wir es für dringend erforderlich, unseren Patienten nahezulegen, auch selbst für eine Langzeitstabilisierung des Behandlungsergebnisses zu sorgen.

 

Die herausnehmbaren Retentionsgeräte müssen jede Nacht und teilweise auch tagsüber getragen werden. Mit dem oft verwendeten festgeklebten Haltedraht (Retainerdraht) in der Frontzahnregion wird eine zusätzliche Stabilisierung erreicht die von der Mitarbeit des Patienten unabhängig ist. Der Draht wird bequem von innen geklebt und ist von außen unsichtbar zu tragen ist. Nur bei Lockerung der Klebung wird ein Besuch in der Praxis zur Wiederbefestigung notwendig.

 

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand geht in einer großen Zahl kieferorthopädisch behandelter Fälle ohne stabilisierende Maßnahmen ein erheblicher Teil der guten Ästhetik und der korrekten Form der Zahnstellung verloren.

 

Diese ungünstige Bewegung der Zähne tritt nicht nur nach kieferorthopädischen Behandlungen auf, sondern auch in unbehandelten Fällen mit harmonischem Gebisszustand.

 

Letztlich muss jeder selbst entscheiden, wie lange diese Maßnahme annehmbar ist. Wer jedoch das Ergebnis jahrelanger Bemühungen nicht gefährden will, darf sich in den Maßnahmen nicht verschließen.

 

Solange Geräte getragen werden, sollten wir uns, wenn nicht anders vereinbart, mindestens einmal im Jahr sehen, um den Verlauf der Spätretention zu beurteilen und eventuell Geräte wieder instand setzen zu können.

 

Dr. Isabella Piekos, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und Dr. Anne Linderhaus, Zahnärztin für ganzheitliche Kieferorthopädie, Osteopathie beraten Sie gerne!

 

 

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