Implantologie in Berlin - wir setzen (auf) hochwertige Implantate
Wenn man etwas verliert, dann lernt man es oft erst richtig zu schätzen. Das gilt auch für die Zähne. Ihren Verlust - aus welchen Gründen auch immer - erlebt man meist als drastischen Einschnitt im Leben: Erst jetzt wird einem schmerzhaft bewusst, welche Bedeutung Zähne für die persönliche Ausstrahlung haben.
Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen und Sympathie aus und machen darüber hinaus auch sexy! Sich nach Zahnverlusten diese Lebensqualität beim Essen, Lachen und Küssen zu erhalten, ist heute mit Hilfe von Implantaten möglich. Was liegt also näher, als solche neuen Wurzeln im Kieferknochen zu verankern? Der Knochen verwächst fest mit ihnen, sie kommen daher der Natur am nächsten. Die moderne Implantologie kann Ihnen heute in relativ kurzer Zeit zu dauerhaften neuen Zähnen verhelfen, die sich wie Ihre eigenen anfühlen und Ihnen die gewohnte Sicherheit und Lebensfreude zurückgeben - und niemand erfährt Ihr kleines Geheimnis!
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln - eine Technik, die inzwischen längst ihre Kinderkrankheiten überwunden hat und heute in vielen Fällen die bestmögliche Therapie für fehlende Zähne darstellt. Implantate sind eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz wie Brücken oder Prothesen. Das KU64-Team verfügt im Bereich der Implantologie über langjährige Erfahrung.
Vorteile von Implantaten:
* Ein Zahnimplantat sieht aus und funktioniert wie ein eigener Zahn.
* Implantate ermöglichen ein wesentlich kräftigeres Zubeißen als Prothesen
und erleichtern in vielen Fällen das Kauen.
* Die Aussprache bleibt unverändert bzw. wird im Vergleich zu anderem
Zahnersatz verbessert bzw. wiederhergestellt.
* Implantate verhindern im Gegensatz zu vielen Brücken und Prothesen,
dass sich der Kieferknochen weiter zurückbildet.
* Die Nachbarzähne bleiben durch das Setzen von Implantaten unversehrt.
* Ein Implantat kann keine Karies bekommen.
* Künstliche Zahnwurzeln (Implantate) können auch eine herausnehmbare Prothese wieder stabilisieren oder eine fest verankerte Brücke tragen.
Nachteile von Implantaten:
* Vor der Implantation muss eine vollständige Gebiss-Sanierung erfolgen.
Auch danach ist nicht jeder Kiefer für die Implantation geeignet.
* Die Anfertigung von Implantaten als Zahnersatz kann unter Umständen
eine lange und aufwendige Behandlung mit Operationen bedeuten,
das sollte dem Patienten vorher bewusst sein.
* Unter Umständen bleibt ein Fremdkörpergefühl. Implantate sind starr,
ohne Flexibilität und nicht mehr nervinnerviert.
* Eine äußerst konsequente Mundhygiene ist für die Haltbarkeit von
Implantaten enorm wichtig (sie ist die unabdingbare Voraussetzung für
den Erfolg der Methode).
Implantat-Material:
Fast alle Implantate sind inzwischen aus Titan, da der Knochen an dieses Material am besten anwächst. Titan ist bestens erforscht, langzeitstabil und absolut biokompatibel. Unsere Implantate sind zusätzlich mit einer sog. bioaktiven Oberfläche versehen, die die Einheilung zusätzlich beschleunigt .
Ablauf der Implantation:
Einer möglichst schonenden Zahnentfernung sollte zeitnah die Implantation folgen. Voraussetzung: Zähne, Zahnfleisch und Parodont - kurz: das ganze "Drumherum" - müssen in Ordnung gebracht werden. Es hat keinen Sinn, ein teures Implantat zu setzen, wenn zum Beispiel Zahnfleischentzündungen oder fehlende Prophylaxe den Langzeiterfolg gefährden.
Je stärker der Knochen ist, desto problemloser hält das Implantat. Häufig müssen im Vorfeld einer Behandlung mit Implantaten kleinere Knochendefizite, z. B. ein sehr dünner Kieferknochen, durch Anlagerung von Eigenknochen oder Knochenersatz ausgeglichen werden. Das heißt: Vor der eigentlichen Implantation erfolgt ein spezieller Knochenaufbau. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff "Sinus-Lift" erwähnt. Darunter versteht man das Anheben des Kieferhöhlenbodens (Lift), um einen künstlichen Hohlraum über dem Kieferknochen zu schaffen. Dieser Hohlraum wird mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt und verknöchert in ca. 4 Monaten. Diese Methode verleiht den Implantaten im Oberkiefer (Sinus-Lifte kommen ausschließlich im Oberkiefer zum Einsatz) die erforderliche Festigkeit.
Um das Implantat einzubringen, wird das Zahnfleisch im für das Implantat vorgesehenen Bereich vorsichtig vom Kiefer gelöst. Anschließend wird in mehreren Schritten eine exakt zur Form des Implantats passende Vertiefung in den Kiefer gebohrt. Dort wird das Implantat dann eingedreht. Zum Schluss wird das Zahnfleisch wieder über dem Implantat vernäht.
Von einem Wundgefühl abgesehen sind die Schmerzen nach einer Implantation in den meisten Fällen mit leichten Schmerzmitteln zu unterdrücken. Vom Ausmaß des Eingriffs abhängig sind leichte bis ausgeprägte Schwellungen und Blutergüsse in der ersten postoperativen Woche möglich.
Jetzt wächst das Implantat ein und verbindet sich mit dem Kieferknochen (Osseointegration). Das dauert im Unterkiefer etwa 8, im Oberkiefer ca. 12 Wochen - hier gibt es individuelle Unterschiede.
In einem dritten Schritt wird das Implantat nochmals freigelegt, und der Zahnarzt setzt den Zahnersatz auf die künstliche Zahnwurzel. Das können einzelne Kronen, Brücken oder Prothesen sein. In manchen Fällen werden die einzelnen Implantate mit einem Steg verbunden, und auf diesem Steg sitzt dann die Prothese.
Für eine optimale Implantation empfehlen wir eine Präimplantationsdiagnostik bei unseren Partnern Dr. Löffler und Dr. Egorov. Unter Präimplantationsdiagnostik versteht man die Bestimmung von immunologischen (entzündlichen), osteologischen (knöchernen) und genetischen Risiken, die einen langfristigen Implantationserfolg gefährden können. Die moderne Präventionsmedizin bietet die Möglichkeit, Risikopatienten über eine differenzierte Diagnostik zu erkennen und mit individuellen Therapiekonzepten zu behandeln.
Patientenfragen von A-Z
Allergien?
Titan hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper neutral.
Alter?
Für eine Behandlung mit Implantaten sollte das Knochenwachstum abgeschlossen sein (mit ca. 18 Jahren). Zu alt für eine Implantation ist man nie!
Ambulant?
Ja. Auch mehrere Implantate gleichzeitig sind möglich!
Behandlungsdauer?
Acht bis zwölf Wochen, bis die Implantate im Knochen eingeheilt sind. Danach Freilegung, 14 Tage später Abdruck für unser Labor, Farbbestimmung und weitere 10 Tage später die "Krönung". Summa summarum ca. 4-6 Monate.
Einheilungsphase: Wochenlang ohne Zähne?
Nein, herausnehmbarer Zahnersatz wird erweitert und ausgeschliffen, in einigen Fällen wird eine Reiseprothese angefertigt. Darüber hinaus gibt es Langzeitprovisorien.
Reicht die Spritze als Betäubung?
Ja, Vibrations- und Druckgefühl sind möglich, aber kein Schmerz!
Wer das lieber "verschlafen" will, kein Problem: Mittwochs gibt es bei uns die Möglichkeit einer Behandlung unter Vollnarkose. Vorgespräche dazu finden montags 17 bis 18 Uhr beim Anästhesisten statt.
Implantate für Diabetiker?
Ja, auch Diabetiker können Implantate erhalten, müssen jedoch vorher gut eingestellt sein. Bitte den Hausarzt konsultieren.
Piepst es am Flughafen?
Nein, Implantate sind nicht magnetisch. Sollte es trotzdem piepsen, legen Sie bitte Ihren Implantatpass vor.
Gefühl?
Gönnen Sie sich ein wenig Zeit nach der Implantation. Der Zahn hat keine Nerven mehr und fühlt sich anders an. Das werden Sie beim Reden, Essen und Lachen spüren. Die Gewöhnung an ein Implantat kann bis zu 6 Monate dauern.
Haltbarkeit?
Ein Implantat ist widerstandsfähig und bricht nicht. Man bekommt keine Karies, es bedarf jedoch konsequenter Prophylaxe.
Herzschrittmacher-Probleme?
Nein, bei Implantaten gibt es keine Elektromagnetwirkung.
Knochenaufbau - Warum?
Knochen bildet sich grundsätzlich zurück. Implantate brauchen jedoch ausreichend Halt. Knochen kann mit körpereigenem oder körperersetzendem Material aufgebaut werden.
Kosten?
Bedenkt man, dass mehr als 90 Prozent aller Implantate nach zehn Jahren noch immer im perfekten Zustand sind, kostet ein Implantat auf die Tragezeit umgerechnet pro Tag weniger als eine Tageszeitung.
Kosten-Erstattung?
Für Implantate zahlen Krankenkassen seit Januar 2005 bei bestimmten, wenigen Indikationen einen Festzuschuss. Dafür ist unsere Spezialistin Frau Seidel zuständig. Sie kann einen entsprechenden Antrag stellen (zusätzlich zum zahnärztlichen Heil- und Kostenplan). Zusatzversicherungen geben Zuschüsse. Private Versicherungen ebenfalls, jedoch sehr unterschiedlich. Vor der Behandlung wird immer ein Kostenvoranschlag erstellt.
Krank geschrieben?
Wahrscheinlich kurzzeitig. Arbeiten ist relativ schnell wieder möglich.
Probleme mit Medikamenten?
Es kann Wechselwirkungen geben! Cortison z. B. kann den Stoffwechsel und die Immunsituation des Körpers verändern, Blutverdünnungsmittel müssen unter Umständen vorübergehend abgesetzt werden.
Rauchen?
Der Langzeiterfolg der Implantation ist durch Rauchen extrem gefährdet.
Risiken bei Implantation?
Eine Implantation ist eine kleine OP. Verletzungen von Nerven und Gefäßen sind möglich, deshalb wird dieser Eingriff von einem erfahrenen Oralchirurg ausgeführt. Zudem können mit 3D-Röntgen Risiken weitestgehend ausgeschlossen werden. Auch Abstoßreaktionen bei Zahn-Implantaten sind eher selten.
Schmerzen?
Sie haben ein Wundgefühl und können eventuell auftretende Beschwerden in den meisten Fällen mit leichten Schmerzmitteln unterdrücken. In der ersten postoperativen Woche sind Schwellungen möglich.
Bleaching vor der Implantation?
Ja. Auf jeden Fall sollte man erst die natürlichen Zähne bleachen und dann die neue Zahnfarbe bestimmen!
Sport nach Implantationen?
In den ersten Tagen keine starke körperliche Anstrengung!
Zahnpflege nach Implantation?
Zähne wie gewohnt putzen, Spüllösungen verwenden!
Hier können Sie unseren Flyer zum Thema "Implantate - der hochwertige Zahnersatz" downloaden.
Quelle: CAMLOG
Editieren: KU64, Zahnarzt für Implantate Berlin
Stand: März 2011


