Clevere Spartipps - Auch beim Zahnarzt lassen sich Kosten minimieren

Jeder, der sich ein weißes und formschönes Lächeln wünscht, weiß, dass Zahnkorrekturen und Zahnaufhellungen mit Kosten einhergehen. „Dabei gibt es viele Möglichkeiten, auch bei einer zahnärztlichen Versorgung Geld einzusparen“, betont Dr. Stephan Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin. „Wir weisen unsere Patienten beispielsweise darauf hin, dass Zahnersatz in vielen Fällen von der Steuer absetzbar ist.“ Und auch bei ästhetischen Behandlungen gibt es günstige Varianten für den schmalen Geldbeutel.

 

Sparen bei der Steuer

Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlungen sowie Zuzahlungen für Medikamente gelten als außergewöhnliche Belastung und sind damit von der Steuer absetzbar. Darunter fallen laut Einkommensteuergesetzt § 33 alle medizinisch notwenigen Maßnahmen, die einen sogenannten zumutbaren Betrag überschreiten. Wie hoch dieser ist, hängt vom Einkommensverhältnis und von der Anzahl der Kinder ab. „Oftmals lohnt es sich daher, innerhalb eines Kalenderjahres alle notwenigen und kostspieligeren Behandlungsschritte durchführen zu lassen, da somit dieser zumutbare Betrag überschritten wird“, weiß Dr. Ziegler. „Angerechnet wird jedoch lediglich der Eigenanteil und nicht der komplette Rechnungsbetrag.“ Patienten sollten sich vor jeder Behandlung beim Zahnarzt daher von einem Steuerberater aufklären lassen.

 

Weiße Zähne für wenig Geld

Auch ästhetische Zahnbehandlungen unterliegen großen preislichen Schwankungen. Wer sich beispielsweise eine Zahnaufhellung wünscht, hat die Wahl zwischen teureren Varianten wie dem Power-Bleaching oder günstigeren Alternativen in Form von Bleichschienen für Zuhause. „Bei ersterem lässt sich bereits innerhalb von 90 Minuten ein helleres Behandlungsergebnis erzielen. Patienten nehmen dafür jedoch auch Kosten in Höhe von 450 Euro auf sich“, erklärt der KU64-Experte. „Anwendungen, die Patienten selber durchführen sind zwar etwas günstiger, dauern jedoch auch länger.“ Hartnäckige Verfärbungen aufgrund von Kaffee-, Tee oder Nikotinkonsum lassen sich auch mit der sogenannten Air-Flow-Methode für bereits 50 Euro bereinigen. Bleachingprodukte aus Apotheken oder Drogeriemärkten wie beispielsweise White Stripes oder Zahnweißstifte erhalten Patienten für unter 50 Euro. Sie führen jedoch meist nicht zum gewünschten Behandlungsergebnis.

 

Vorsorgemaßnahmen rechtzeitig einleiten

Bei Zahnersatz kommen die meisten Kosten auf Patienten zu. Mit einigen Tricks lässt sich jedoch auch hier sparen. Wer beispielsweise regelmäßig zum Zahnarzt geht und die Vorsorgemaßnahmen in einem Bonusheft festhält, erhält bei später anfallenden Behandlungen einen höheren Zuschuss von seiner Krankenkasse. Auch professionelle Zahnreinigungen tragen dazu bei, die Zahngesundheit frühzeitig zu erhalten. „Zusätzlich sollten Patienten sich über eine passende Zahnzusatzversicherung informieren“, rät Dr. Ziegler. „Denn je eher diese abgeschlossen wurde, desto höher die Kostenerstattung.“ 

 

 

 

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